Der Club

Vier Fragen an den 1. Vorsitzenden des OTHC Manfred Gregorius

Thomas Schrafen: Manfred, was ich schon immer wissen wollte, warum hast Du das Ehrenamt beim OTHC zusätzlich zu Deinen Aufgaben im Vorstand des Stadtsportbundes Oberhausen überhaupt übernommen?

In positiver Weise kann ich beim OTHC mein Engagement im Ehrenamt mit meiner Freizeit verbinden. Mein Sohn, Freunde und gute Bekannte sind im Verein aktiv, so dass es umso mehr Spaß macht, ein Teil eines sehr motivierten Vorstandsteams zu sein, das sich um die Weiterentwicklung des Vereins bemüht. Als Präsident des SSB Oberhausen ist es für mich auch wichtig, weiterhin mit der Basis verbunden zu sein. Hier erfahre und höre ich von Dingen, die auch viele andere Oberhausener Vereine beschäftigen.

T.S.: Du bist ja jetzt bereits anderthalb Jahre als Vorstandsvorsitzender aktiv. Wie fällt deine Zwischenbilanz aus?

Die Bilanz ist grundsätzlich positiv! Wir haben viele, vor allem auch junge, Mitglieder, die anpacken und sich für den Verein engagieren. Das ist für mein eigenes Engagement motivierend und einfach toll, dies mitzuerleben.

In jedem Sportverein gibt es dennoch Licht und Schatten. Dies ist beim OTHC nicht anders. Das Thema Finanzen ist hierbei ein Dauerthema. Nur durch die Mitgliedsbeiträge kann sich unser Verein nicht über Wasser halten. Die Fixkosten für das gesamte Vereinsgelände und die Kosten für den Spielbetrieb in beiden Sportarten stellen den Vorstand regelmäßig vor nicht leichte Aufgaben.

Daher freue ich mich, dass es uns in Verhandlungen mit der OGM gelungen ist, unsere monatlichen Pachtzahlungen deutlich zu senken. Die Pachtdauer wurde natürlich gleichzeitig verlängert, denn geschenkt bekommt man nichts.

Angewiesen sind wir, wie fast jeder Verein, aber auch auf Förderer und Sponsoren aus der Wirtschaft sowie auf Privatpersonen, die das ehrenamtliche  Engagement aller Beteiligten unterstützen, schätzen und würdigen. Hervorzuheben ist hierbei, dass wir unseren direkten Nachbarn – das Centro – als engagierten Hauptsponsor gewinnen konnten, der uns auch bei der Pflege der Platzanlage hilft.

T.S.: Wie bewertest Du in diesem Zusammenhang die Entwicklung bei der Anzahl der Mitglieder?

Beim Thema Mitgliedergewinnung müssen wir weiterhin am Ball bleiben, denn unsere Mitgliederentwicklung ist aktuell eher stagnierend. Trotz hervorragender Projekte wie Schulkooperationen, KITA-Besuchen, FreundInnen-Tagen oder diverse Vereinsfeste, um nur eine Auswahl zu nennen, finden noch zu wenig Neumitglieder den Weg in unseren Verein.

Unsere neue OTHC-Clubkarte ist ein weiterer Grund, Mitglied zu werden. Mit der Clubkarte gewähren viele Sponsoren attraktive Vergünstigungen.

Bei der insgesamt positiven Entwicklung im sportlichen Bereich sowohl in der Hockeyjugend als auch im Tennisbereich klappen einige Dinge und Projekte nur deutlich langsamer, als man denkt. Denn wir sind alle ehrenamtlich unterwegs und engagieren uns in unserer Freizeit. Hier möchte ich bei unseren Vereinsmitgliedern um Verständnis und manchmal etwas Geduld bitten.

Gleichzeitig aber auch aufrufen: Engagieren Sie sich in unserem Club, beteiligen Sie sich zeitlich begrenzt an Projekten und werden Sie so Teil dieser tollen Clubgemeinschaft.

T.S.: Das neue Jahr 2019 steht ja unmittelbar bevor. Zeit für gute Vorsätze und Wünsche. Was wünscht sich Manfred Gregorius für den OTHC?

Da gibt es gleich vier Wünsche:

Dass es uns als Verein – gemeinsam mit der Stadt Oberhausen und der OGM – gelingt, das Projekt „Neuer Hockeyplatz“ zu finanzieren und mit der Realisierung Ende 2019 zu beginnen.

Dass es uns gemeinsam mit unseren engagierten Trainern und Übungsleitern gelingt, wieder mehr Kinder und Jugendliche für unsere Sportarten Tennis und Hockey zu begeistern.

Sich möglichst viele Mitglieder für den OTHC engagieren und wir so viele Projekte umsetzen können.

Dass wir uns alle Ende 2019 gesund und munter und mit einigen sportlichen Erfolgen des Vereins im Gepäck wieder treffen.

T.S.: Dem kann man sich nur anschließen. Herzlichen Dank, für das kurze Gespräch.

Manfred Gregorius

Thomas Schrafen